Industriekaufmann Weiterbildung – Viele Möglichkeiten

Die Berufsausbildung zum Industriekaufmann deckt inhaltlich ein breites Spektrum kaufmännisch orientierter Fächer ab. Als berufliche Erstausbildung wird sie von Industriebetrieben und einigen wenigen Dienstleistungsunternehmen angeboten.

Die Ausbildung im Wandel der Zeiten

Seit 1936 ist dies Berufsbild als Lehrberuf anerkannt. Seither haben sich die Anforderungen an dieses Berufsbild, durch den Wandel in den Industriebetrieben, stark geändert und erweitert. Die jüngste Anpassung des Berufsbildes fand 2002 statt. Seit dem gilt eine neue Ausbildungsordnung. Nachdem ISO und Qualitätssicherung einen immer größeren Einfluss auf Industrie und Handel haben, wurden auch hier entsprechende Ausbildungspunkte mit aufgenommen. Dazu zählten u. a. die Geschäftsprozessorientierung und die verstärkte Kundenorientierung. Durch das wachsende Europa und den Ausbau neuer Märket wird das Beherrschen der englischen Sprache mehr und mehr verlangt. Außerdem ist der Umgang mit MS Office auch für Berufsanfänger längst eine Selbstverständlichkeit geworden. Da die Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau immer an der Realität und der sich ändernden Praxis orientiert war, wurden auch diesmal diese neuen Inhalte in die Ausbildung aufgenommen.

Mit der bestandenen Abschlussprüfung ist der Industriekaufmann auf die Bürotätigkeiten in:

  • der Materialwirtschaft
  • dem Vertrieb
  • dem Einkauf
  • dem Personalwesen
  • dem Rechnungswesen

vorbereitet. Hier sind betriebsspezifische Spezialisierungen in verschiedenen Fachbereichen möglich.

Die schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten

Neben dieser rein beruflichen Spezialisierung hast Du mit dem Berufsbild Industriekaufmann auch viele echte Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst zwischen dem Fachkaufmann (IHK), dem Industriefachwirt (IHK), dem Bilanzbuchhalter (IHK), dem Betriebswirt (VWA), dem Hochschulstudium der Wirtschaftswissenschaft wählen. Da sind wirklich viele Wege offen.

Hier einige Möglichkeiten der Industriekaufmann Weiterbildung.

  • Der Fachkaufmann ist betriebswirtschaftlich orientiert. Der Abschluss ist dem Meistertitel gleichgestellt.
  • Als Industriefachwirt stehst Du verbindend zwischen der Unternehmensführung und der Produktion in verantwortungsvollen Schlüsselaufgaben.
  • Wenn Du Bilanzbuchhalter werden möchtest, gehörst Du anschließend zum Kreis der gesuchten betrieblichen Spezialisten, die entsprechende Spitzenpositionen in den Betrieben besetzen und angemessen entlohnt werden.
  • Mit der abgeschlossenen Weiterbildung als Betriebswirt bist du in höheren kaufmännischen Abteilungen tätig: Marketing, Personalwesen, innerbetriebliches Controlling sowie Rechnungs- und Steuerwesen.
  • Das Hochschulstudium der Wirtschaftswissenschaften bringt Dir am Ende den akademischen Grad des Diplom Ökomoms. Das ist ein Wirtschaftswissenschaftler an der Universität und hat den Professorentitel als Ziel.

Das alles stellt die Möglichkeiten der Industriekaufmann Weiterbildung dar. Die einzige Voraussetzung für eine solche Karriere ist die (hoffentlich gut) bestandene Abschlussprüfung der Ausbildung (oder Umschulung) zum Industriekaufmann. Die Industriekaufmann Weiterbildung im spezifischem Fachbereich bietet viele Perspektiven und offenen Türen für eine neue Bewerbung. Deutlich höhere Gehälter und anspruchsvollere Aufgabengebiete sind später der Lohn für den Lerneifer.