Industriekaufmann Studium

Der Industriekaufmann – Ein beliebter Beruf für die Industrie

Das Industriekaufmann Studium gehört zu den beliebtesten der Republik. Mit mehr als 20.000 Absolventen pro Jahr gehört der Beruf zu den fünf beliebtesten. Der bundesweit anerkannte Beruf hat eine Ausbildungsdauer von 3 Jahren. Während der Ausbildung wird der Schüler in verschiedene berufsbezogene Lernfelder eingeführt. Dazu zählen besonders Wirtschafts- und Sozial- sowie Geschäftsprozesse. Ferner erlernen die Interessenten Prozesse der Steuerung und Kontrolle in einem industriellen Unternehmen kennen. Während des Industriekaufmanns Studiums wird die Teilnahme an einer Zwischenprüfung erwartet, die über den aktuellen Ausbildungsstand informieren soll.

Die eigentliche Abschlussprüfung ist in vier unterschiedliche Prüfungsbereiche eingeteilt:

  • Geschäftsprozesse (schriftlich, 40% der Gesamtnote)
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (schriftlich, 20% der Gesamtnote)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich, 10% der Gesamtnote)
  • Einsatzgebiet (mündlich, 30% der Gesamtnote)

Die einzelnen Prüfungsbereiche sind wiederum in diverse Fachbereiche unterteilt. Unter den Bereich „Geschäftsprozesse“ fallen beispielsweise die Fachgruppen Marketing und Absatz, Beschaffung und Bevorratung, Personal sowie Leistungserstellung. Damit die Prüfung als bestanden gilt, muss der Prüfling eine mindestens ausreichende Gesamtleistung erbringen.

Die verschiedenen Einsatzgebiete der Absolventen:

Es ist wohl der Flexibilität des Berufes geschuldet, dass er sich einer derartigen Beliebtheit erfreut. Nach dem Abschluss der Ausbildung können Absolventen auf ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten vertrauen. Die Tätigkeit entspricht vor allem einer Büroaufgabe. An einem Computer erstellen Industriekaufleute Statistiken oder Angebote. Ferner lenken und buchen sie die internen Geschäftsvorgänge. Sie sind mithin an der eigentlichen Basis des Unternehmens tätig. Durch ihre Arbeit können die internen Betriebsprozesse optimiert werden. In einigen Fällen arbeiten Industriekaufleute direkt in den Produktionsstätten, wo sie in erster Linie die Lagerbestände oder Maschinenbelegungen kontrollieren.

Der Industriekaufmann – Ein Beruf mit Zukunft?

Da sehr viele Menschen den Berufsweg des Industriekaufmanns einschlagen, ist die Frage nach den Berufschancen durchaus sinnvoll. Solange es die Industrie in Deutschland gibt, werden auch Industriekaufleute eingesetzt. Die Branche und der Beruf hängen miteinander in einem untrennbaren Zusammenhang. Um sich hingegen von Mitbewerbern abzugrenzen sind zum einen gute Abschlussnoten hilfreich. Andererseits streben einige Absolventen ein weiterführendes Studium an. Mit derartigen Zusatzqualifikationen heben sie sich von der Masse ab und optimieren die eigenen Berufschancen. Durchschnittlich verdienen Industriekaufleute 2.500 Euro brutto pro Monat. Davon kann selbstverständlich durch den privatrechtlichen Arbeitsvertrag abgewichen werden. Je mehr Qualifikationen ein Bewerber zu bieten hat, desto interessanter macht sie / er sich für das einzelne Unternehmen. Die Einsatz und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind diesbezüglich sehr weit ausgestaltet, zumal jede Industriebranche ganz unterschiedliche Grundvoraussetzungen an den Mitarbeiter stellen muss.